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Neue Fische ziehen ein! So machen wir es...

Aktualisiert: Apr 14

WERBUNG | Wer freut sich nicht, wenn neue Fische einziehen? Also wir schon! In diesem Beitrag möchten wir darüber berichten, wie wir neue Fische einsetzten und das möglichst schonend. Einsetzten ist nämlich nicht nur Tüte auf und rein damit.


Wir fanden es wäre an der Zeit unseren Altbestand an Beifischen, die Rotkopfsalmer und die marmorierten Beilbäuche etwas aufzustocken. Als keinen Farbtupfer haben wir uns zusätzlich noch für ein Pärchen Schmetterlingbuntbarsche entschieden. Da wir Stendker Diskus halten, achten wir natürlich darauf, dass alle Beifische auf eine bakterielle Unverträglichkeit getestet sind. Solltet ihr Beifische zu euren Diskusfischen setzten, die nicht getestet sind, dann führt bitte eine Quarantäne durch!


Schonendes Einsetzten

Für uns beginnt ein schonendes Einsetzten bereits beim Transport! Das ist ein Grund, warum wir unsere Fische gerne online bestellen. Wir möchten einfach Stress im Verkaufsbecken vermeiden. Ein weiterer Vorteil für uns ist zudem, dass man bei Bestellung ein Wunschliefertag angeben kann. Die Zustellung erfolgt über Nacht, sodass die Tiere nicht unnötig lange unterwegs sind. Verpackt in einer Styroporbox kommen sie dann in der Regel vormittags an. Wenn man Tiere bei einem Zoofachhändler vor Ort kauft, sollte man unbedingt darauf achten, dass sie gut verpackt werden. Gerade in der kalten Jahreszeit.



Die Vorbereitung

Bevor wir anfangen die Neuankömmlinge auszupacken, legen wir uns alle nötigten Utensilien greifbar zurecht. Kescher, Behälter, Thermometer, Schere und einen Silikonschlauch.


Dann kommt der große Moment. Wir öffnen die Box! Die Fische sind aus Sicherheitsgründen doppelt in Tüten verpackt. Diese müssen natürlich erst einmal aufgeschnitten werden.

In den Tranportbox befindet sich in den kalten Jahreszeiten ein Heatpak, um die Temperatur während des Transportes zu sichern. Die Box ist übrigens eine Pfandbox. Wie das funktioniert erkläre ich am Ende des Beitrages noch genauer.



Die Temperatur des Transportwassers sollte unbedingt kontrolliert werden. Die Temperatur des eigenen Aquariums sollte bereits am Vortag um ein bis zwei Grad heruntergeregelt werden, um einen möglichst geringen Temperaturunterschied zu vermeiden. Das Aquarium hat eine Temperatur von 27,5 Grad und Temperatur in unserer Box beträgt unfassbare 25,5 Grad. Wenn man bedenkt, dass wir aktuell (Februar 2020) Minustemperaturen draußen haben, ist der Wert wirklich super. Unterm Strich also ein Unterschied von 2,5 Grad, den es anzugleichen gilt.


Der Temperaturausgleich

Wir machen das nicht, wie oft üblich, indem wir die Tüten in das Aquarium legen. Unserer Ansicht nach, ist das für die Diskusfische und für die Fische in den Tüten viel zu aufregend. Wir lassen sie wie sie waren in der Box und beginnen das Wasser aus unserem Aaquarium in die Transportbox zu schütten. Das machen wir dann so lange, bis die Wasserspiegel den Tüten und der Box ziemlich gleich sind. Um die Tüten besser zu fixieren, kann man prima Wäscheklammern verwenden. Das Ganze lassen wir dann erstmal eine halbe Stunde ruhen. Dann beginne ich mit dem Anpassen des Aquariumwassers an die Fische bzw. umgekehrt. Jetzt kommt der Silikonschlauch ins Spiel. Den befestigen wir im Aquarium, machen einen Knoten rein, saugen Wasser an und legen diesen in die erste Tüte. Den Knoten ziehen wir dann so weit zu, bis es nur noch tröpfelt. So zusagen eine manuelle Durchflussregulierung. Auch das dauert ca. eine halbe Stunde. Dann warte ich nochmals ca. 15 Minuten.


Das Umsetzten

Je nach Fischart kann man diese mittels Kescher fangen oder aber Kippen, Fische mit langen Flossen, empfindlichen Barteln oder Stacheln sollte man mit einem Glas umsetzten und besonders große Fische kann man vorsichtig mit der Hand herausnehmen. Wir haben uns bei diesen Fischen für die Kippvariante entschieden. Denn wir empfinden ein Fangen in der engen Tüte mit einem Kescher als unnötigen Stress. Für die Kippvariante, sollte man wirklich einen ausreichend großen Kescher zur Verfügung haben. Den Kescher legt man dann am Rand der Box oder Eimer ab. Dabei sollte dieser unbedingt im Wasser liegen, sodass die Fische nicht auf dem Trockenen landen. Jetzt sollte alles recht zügig gehen. Die Fische in den Kescher schütten und in das Aquarium umsetzten. Vorsicht bei Fischen, die gerne springen!



Der nächste Morgen

Dann ist auch schon alles geschafft. Jetzt heißt es Temperatur wieder hochfahren und das Licht für auslassen. Gefüttert wird am Tag des Einsetzten auch nicht mehr.

Am nächsten Morgen kann man das Ergebnis ganz gespannt betrachten und schauen, ob sich alle Neuankömmlinge gut im Aquarium eingelebt haben. Bei uns ist alles wirklich super gelaufen. Die alten und die Rotköpfe und Beilbeuche haben sich zusammengeschlossen und schwimmen wunderbar im Verband. Die Schmetterlingsbuntbarsche haben bereits ein Revier bezogen.


Unser aktueller Bestand (02/2020) sieht wie folgt aus und ist damit endgültig abgeschlossen:

· 30 Hemigrammus bleheri (Rotkopfsalmer)

· 8 Corydoras Sterbai (Orangenflossen Panzerwels)

· 13 Carnegiella strigata (Marmorierter Beilbauch)

· 5 Caridina multidentata (Amanogarnele)

· 13 Stendker Diskus

· 1m/1w Mikrogeophagus ramirezi(Schmetterlingsbuntbarsch)


Für unsere Umwelt – Thema Pfandbox

Fast alle deutschen Zierfisch-Online-Häuser bieten heut zu Tage einen Versand in einer Pfandbox an! Bitte nutzt diese Möglichkeit und schont unsere Umwelt. In der Regel liegt ein frankierter Rücksendeschein bereits bei der Lieferung mit bei. Den Pfandbetrag bekommt ihr dann auf eurem Kundenkonto gut geschrieben.

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